Bernburger Schloss

Das Schloss von Bernburg

Tapfer und edel waren

die Ritter in Bernburg

Mit dem Titel die “Krone Anhalts” diente das Schloss Bernburg zeitweise als Residenz für Fürsten und Herzöge von Anhalt.
Sein Sitz ruht seit über 1000 Jahren auf einem hohen Sandsteinfelsen am östlichen Saaleufer.

Welches Abenteuer sind auf dem Bernburger Schlossgelände?

Schloss Museum
Das 1893 gegründete Museum in Bernburg gibt es bereits seit mehr als 130 Jahren. Schon im Jahr 1877 entstand der „Verein für die Geschichte und Altertumskunde“.

Die Sammlung von archäologischen Fundstücken und heimatkundlichen Objekten ist bis heute bemerkenswert. Zumal die Funde größtenteils aus der Region des unteren Saaletales stammten.

Ein Besuch im Schlossmuseum lohnt sich auf jeden Fall. An diesem Ort steckt viel Geschichte rund um die Entwicklung Bernburgs.

Eulenspiegelturm (Bergfried)
Im 12. Jahrhundert erbaute „Bernburg“ den mächtigen „keulichten“ Turm des Bernburger Schlosses. Die Mauern des Bergfrieds erreichen 3 Meter Dicke und fungierten als letzten sicheren Rückzugsort der mittelalterlichen Burg.

Mit 44 Metern Höge ragt der Turm hoch hinaus und bot dem Turmwächter einen weiten Blick. Seinen Namen erhielt er von dem legendären Turmwächter Till Eulenspiegel. Der Graf von Anhalt stellte ihn in seine Dienste ein und trieb mit den Männer der Burg seine Scherze.

Seit Jahrhunderten gilt der Eulenspiegelturm als ein Wahrzeichen des Bernburger Landes.

Ehemaliges Bärengehege
Seit 1858 waren im Schlossgraben unterhalb der Schlosseinfahrt in einem 1997 modernisierten Gehege Braunbären untergebracht. Im Jahr 2015 wurde das Gehege geschlossen.

Es wurde nach 1990 als Eigenbetrieb des Landkreises Bernburg geführt. Heute befindet sich das Museum Schloss Bernburg in Trägerschaft der Bernburger Freizeit GmbH

Weitere einzigartige Bauwerke:
Angeblicher Rundturm, Kapelle, Altes Haus, Blauer Turm, Wolfgangbau (»Leuchte«) , Johann-Ernst-Bau, Krummes Haus, Viktor-Amadeus-Bau, Küche (eventuell mit älterer Bausubstanz), Zwischenbau (barock und jünger), ehem. Marstall von 1718, ehemaliger Reisigenstall (nach 1824 Küchenwohnung),, Gefängniswärterwohnung, ältere Wirtschaftsgebäude, Gefängnisbau 1880/85, Johann-Georg-Bau (nach 1586, Neubau, nach Brand 1895), Burgmauern und Zwingermauern (gotisch, mehrfach erneuert)

Die Geschichte des Bernburger Schlosses

29. Juli 961
► Die Bezeichnung „civitas brandanburg“ erwähnte man erstmals in einer Urkunde.

1138
► In einer Auseinandersetzung zwischen Welfen und Hohenstaufern erstürmten Pioniere die Burg und brannten sie nieder.
► In dem Zeitraum diente das Schloss als Witwensitz von Eilika Billung von Sachsen (um 1081 bis 1142)
► Im Auftrag von Albrechts des Bären (um 1100 bis 1170) wurde die Burg wieder errichtet.

1101 – 1201
► Die Überreste der Burgkapelle sowie der imposante Bergfried waren noch zu erkennen.
► In der Gotik erbaute man den “Blauen Turm”, das “Alte” und das “Krumme Haus”.

ab 1501
► Der Ausbau der Burg schenkte Bernburg (Saale) bis heute einen der eindrucksvollsten Schlösser aus der Renaissance in Mitteldeutschland.

ab 1538
► Fürst Wolfgang (1492 bis 1566) beauftragte den Bau des westlichen Teils des sogenannten Langhauses von Schloss Bernburg.
► Der Renaissance-Baumeisters Andreas Günther half bei dem Bau und war für die Ecktürme aufgeführten Runderker an der westlichen Stirnseite des Langhauses verantwortlich.

1570
► Baumeister Nickel Hoffmann (ca. 1510 bis 1592) vollendete mit dem „Joachim-Ernst-Bau“ das „Langhaus“ von Schloss Bernburg.

um 1700
► Das Schloss erhielt von dem Fürsten Viktor Amadeus (1634 bis 1718) eine Hofmauer, einen Barockbauten und Viktor-Amadeus-Bau.
► Zudem wurden die Reitbahn mit Marstall, die Orangerie sowie die Schlosskirche St. Aegidien dazu erbaut.

seit 1858
► Unterhalb der Schlosseinfahrt wurden zwei Braunbären im Schlossgraben untergebracht. Sie lebten in einem 1997 modernisierten Gehege.

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